Die Augmented Reality Technologie begegnet immer mehr Usern, Besuchern, Kunden und Mitarbeitenden in Apps, Ausstellungen, Showrooms und Läden. Die Technologie spricht vor allem durch ihren innovativen Charakter an. Für eine erfolgreichere Anwendung von AR im Digital Marketing lohnt es sich, auf fünf Aspekte ein besonderes Augenmerk zu richten! 5 Tipps dazu von unseren Spezialisten im Gebiet Augmented Reality: Yves Reitmann und Khoa Nguyen.

Nütze die Umgebung

Der Name ist Programm: Augmented Reality Applikationen machen erst dann richtig Sinn, wenn sie auf irgendeine Art und Weise mit der Realität – der Umgebung - interagieren. Wie stark die Umgebung eingebunden werden kann, hängt von der Art der Applikation ab.

Durch die Sensoren eines AR-Devices kann eine Umgebung während der Laufzeit der Applikation konstant vermessen werden. Es besteht die Möglichkeit, aus diesen stetig eingehenden Daten Informationen über horizontale und vertikale Flächen (Sprich: Böden, Wände und z.B. Tischflächen) auszulesen und in ein AR-Konzept einfliessen zu lassen. Anhand dieser Informationen können 3D-Elemente automatisch im Raum platziert werden. Diese Interaktion mit der Umgebung ist zwar für die Software leistungsintensiv, ermöglicht aber eine gewisse Anpassung der App an örtliche Veränderungen.

Besonders einleuchtend ist dieser Aspekt, wenn man an eine Möbel App oder eine Applikation für einen Messestand oder einen Ausstellungsraum denkt. Denn je mehr der vorhandene Raum ins Konzept der Applikation eingebunden wird, desto spannender und intuitiver wird sie für den User sein.

Durch einfache 3D-Visualisierung eines Objekts, ohne Einbezug der Umgebung, kann ein User in der Regel nur begrenzt mit der Umgebung interagieren.

Kenne dein Device

Bei der Konzeption von AR-Applikationen ist es wichtig, die Besonderheiten der Hardware des verwendeten Ziel-Devices zu kennen. Die meisten Smartphones, aber auch speziell für AR entwickelte Devices, wie z.B. eine Microsoft HoloLens, können die Umgebung scannen und somit die Hologramme auch stabil im Raum anzeigen. Jedoch haben die verschiedenen Ziel-Devices gewisse Anzeige-Einschränkungen. Konkret hat jedes Gerät einen optimalen und einen möglichen Anzeigebereich. Diese Anzeigebereiche können je nach Device variieren und liegen aber normalerweise zwischen 0.5 und 5 Metern Distanz.

Alle Devices haben gemeinsam, dass der Ausschnitt der Umgebung, den sie abbilden können, nicht mit dem menschlichen Auge mithalten kann. Deshalb sind beispielsweise raumfüllende Hologramme tendenziell ungünstig, da diese immer nur angeschnitten dargestellt werden. Das beeinträchtigt die Immersion des Users stark und kann für Verwirrung sorgen.

Vergleiche und Studien zu verschiedenen AR Devices

3 weitere Tipps im 2. Teil des Artikels

 

Experte für Augmented Reality im Digital Marketing

Yves Reitmann, Head of Creative Advisory